Samurai - Geist und Ki

 

_____________________________

 

Selbst wenn er fällt,

 

In der Mitte einer Schlacht,

 

Sein Name wird bleiben.

 

(Samurai Haiku)

 

Der Ursprung des Wortes Samurai (Diener, Begleiter) liegt im Japan vor der Heian Periode. Es wurde Saburai ausgesprochen und bedeutet Diener oder Begleiter. Erst in der Azuchi-Momoyama Periode und der frühen Edo-Periode des späten 16. und frühen 17. Jahrhunderts bürgerte sich das Wort Samurai an Stelle von saburai ein.

 

Für einen Samurai ist ein Schwert Teil des Geistes und zugleich Ausdruck des Körpers, d.h. der Körper selbst. Geist und Ki des Schwertkämpfers wirken so auch durch das Schwert.

 

Der Ausspruch «Katana-wa bushi-no tamashii desû» (Das Schwert ist die Seele des Kriegers) bringt den außerordentlichen Respekt zum Ausdruck den die Japaner vor dem Schwert hatten.

 

(Es gibt unzählige Literatur über die Samurai, und es würde hier den Rahmen sprengen auch nur ansatzweise das Wesentliche aufzuzählen)

 

Es hat mir große Freude bereitet einige Szenen aus dem großen Spektrum der Samurai Malerei auch einmal auf eine Bonsaischale zu malen.

 

Schale/pot Nr. 065 - Samurai - Geist und Ki - Maße/size: 37 cm x 22,5 cm x 14 cm


Samurai meets Geisha

 

Eine Geisha ist eine japanische Unterhaltungskünstlerin, die traditionelle japanische Künste darbietet.

 

Um erfolgreich zu sein, muss eine Geisha anmutig, charmant, gebildet und geistreich wirken. Sie muss außerdem die Regeln der Etikette einwandfrei beherrschen und bei jeder Gelegenheit Haltung bewahren können.

 

Geishas sind Bewahrerinnen der traditionellen Künste. Es geht darum den Geist zu beleben, eine intellektuelle Konversation zu führen und das tänzerische und musikalische Geschick der Geishas zu bestaunen.

 


Samurai meets Geisha

 

Schale/pot Nr. 075 - Samurai meets Geisha - Maße/size: 22 cm x 22 cm x 15 cm


Samurai meets Geisha - Virtual


Tsuba – In Bronze gegossen

 

Die Tsuba jap. ist ein Teil  des japanischen Schwertes.  Angebracht oberhalb des Griffes ist die Tzuba oder Stichblatt als Handschutz gedacht.

In Wirklichkeit aber ist sie kein zuverlässiger Handschutz, denn mit einem kräftigen Streich von dem Schwert des Gegners hielt sie, wenn auch aus Eisen, nicht unbedingt stand.

Schwert und Tsuba wurden meist von unterschiedlichen Schmiedemeistern hergestellt, jeder war auf seine Art ein Künstler und Meister.

Der phantasievollen Formgebung des Zuba ist fast keine Grenze gesetzt. Am Anfang des Schwertschmiedens (Schwertfeger) bestand sie noch aus einer nicht unterbrochenen oder verzierten einfachen Eisenscheibe. (ca. 15. bis 16. Jahrhundert)

Im Laufe der Zeit entwickelte sich dann in der Tsubaherstellung eine eigene und erlesene Kunstform. Die Tsubas bestanden jetzt nicht mehr nur aus Eisen, sondern aus Metallen wie Kuper, Kupferlegierungen, Bronze oder sogar mit Einlegearbeiten aus Gold oder Silber verziert.

Den Höhepunkt handwerklicher Perfektion erreichten die Tsubameister (jap. Tsubashi) in einem Dekor, das durchbrochen oder ausgeschnitten wurde. Die Motive oder die Verzierungen die ausgewählt wurden sind mannigfaltig. Sie bestehen beispielsweise aus Pflanzen, Tieren, Schriftzeichen, Fabelwesen oder Geister usw.

Heute ist die Tsuba auf der ganzen Welt ein sehr begehrtes Sammelobjekt, von extrem teuren Objekten bis hin zu billigen Kopien.

Mich hat es einmal sehr gereizt solche Tsuba auch auf eine Bonsaischale zu malen. Ich habe mir drei Motive ausgesucht die mir besonders gefallen haben.

In die Aussparung in der Mitte des Motives kam die Klinge des Schwertes. Manche Tsuba weisen links und rechts noch kleinere  Aussparungen auf, die sind zum Beispiel  für das kleinere Kurzschwert gedacht (jap.Wakizashi). Manchmal (laut Wikipedia,) wurden sie auch für Kämme oder Essstäbchen zweckentfremdet.


Hier nun die drei Motive

 

Schlange mit Hahn (Aussparung nur für Schwertklinge)

 

Drache (Aussparung nur für Schwertklinge)

 


Hier noch einmal eine Schale mit drei Motiven wie sie in Japan gerne für „Schwertzierblätter“ der Katana verwendet wurden und auch noch werden.

 

Diese Motive haben eine große Ausstrahlungskraft.Dies ist ein Entwurf von Alfred Roller der es wiederum nach einem japanischen Schwertzierblatt gezeichnet hat – Zwei Schnecken vor Tag und Nachthimmel

 

Der kaiserliche Hahn – Tokyo 1864

 

 Eine wunderschöne und harmonische Zeichnung einer Lilie im Kreis

 

Schae Nr.087 Motive - Durchmesser: 22 cm x 15 cm hoch